Sonntagsbetrachtungen

Unter „Geistliches“ finden Sie die Sonntagsbetrachtungen, die jeden Samstag in den Ostfriesischen Nachrichten veröffentlicht werden.

Kirchenvorstandswahl am 18. März 2012

Noch bis zum 30. Januar 2012 können sich Kandidaten melden. Am einfachsten ist es, wenn Sie dazu das Formular verwenden, das hier erhältlich ist.

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Endspurt für Kandidaten zur Kirchenvorstands-Wahl

Wer noch für die Wahlen zum Kirchenvorstand kandidieren möchte, hat nur noch drei Tage Zeit. Darauf wies jetzt der Superintendent des Kirchenkreises Aurich Tido Janssen hin.
Es gibt zwei Wege zur Kandidatur für die Kirchenwahlen am 18. März: Der eine Weg besteht, dass der jetzt amtierenden Kirchenvorstand mögliche Kandidaten anspricht und aufstellt.
Weil es sich aber um eine demokratische Wahl handelt, kann sich jedes volljährige Gemeindeglied auch selbst als Kandidat melden. Dafür ist es lediglich nötig, Name, Alter Beruf und Anschrift auf einem Zettel zu notieren und den Satz „Ich erkläre mein Einverständnis zur Aufstellung als Kandidat/in“ zu unterschreiben. Darunter müssen zehn Gemeindeglieder mit Name und Anschrift die Kandidatur unterstützen.
Wenn mehrere Kandidaten vorgeschlagen werden sollen, dann können auch bis zu sechs Namen auf einer Liste vorgeschlagen werden.
„Wer es sich einfach machen will, kann sich eine Vorschlagsliste im Internet herunterladen. Der Link findet sich gleich auf der ersten Seite der Homepage www.kirchenkreis-aurich.de“, erklärt dazu der Öffentlichkeitsbeauftragte Pastor Dr. Detlef Dieckmann.
Allerdings müssen sich mögliche Kandidaten beeilen, denn die Vorschläge müssen bis Montag, 30. Januar beim Kirchenvorstand oder beim Pfarramt eingegangen sein.
Im Kirchenkreis Aurich sind 61.272 Gemeindeglieder am 18. März 2012 wahlberechtigt.
175 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher werden in den 33 Gemeinden die Kirchenvorstände bilden. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Wahlen finden gleichzeitig in der gesamten Landeskirche Hannovers statt.

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Bibelwoche 2012 zu den Psalmen startet am 30. Januar in der Martin-Luther-Kirche

Aurichs Superintendent Tido Janssen predigt erstmals in Kirchengemeinde Bagband

Mobbing und neugierige Nachbarn. Auch darum geht es in den Psalmen. Sechs Texte aus dem biblischen Buch stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Bagbander Bibelwoche, die zwischen dem 30. Januar und 5. Februar stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wird erstmals der neue Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Aurich, Tido Janssen, einen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche des Ortes leiten (31.01.). Insgesamt sechs Prediger und elf Chöre beteiligen sich an der theologischen Themen-Woche. Beginn ist von Montag bis Freitag jeweils um 19.30 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Den Eröffnungsgottesdienst am 30. Januar hält Pastor Bernd Battefeld aus Strackholt. Die Bibelwoche gehört zu den Höhepunkten im Jahresprogramm der Kirchengemeinde Bagband. Im Februar 2011 haben allein an den fünf Abendveranstaltungen – trotz der widrigen Wetterverhältnisse – weit mehr 500 Besucher teilgenommen.

Die Psalmen – brandaktuelle Inhalte trotz steinalter Erfahrungen
Die alttestamentliche Psalmen-Sammlung von 150 Liedern und Gebeten – alle vor mehr als 2.000 Jahren verfasst – gehört bis heute zu den beliebtesten biblischen Büchern. Obwohl mit steinalten Erfahrungen gespickt, klingen deren Inhalte nach wie vor brandaktuell. Sie thematisieren Versagensängste und Aha-Erlebnisse, Mobbing und neugierige Nachbarn, Heilung und Glaubensfreude. Die Anziehungskraft der Psalmen ist unter anderem auf diese lebensnahe Bilder und Bitten zurückzuführen, in denen sich bis heute Menschen mit ihren Sorgen und Sehnsüchten wiederfinden. Darin liege die einzigartige Stärke und der besondere Segen dieser Texte, schreibt die evangelische Theologin Dorothee Sölle (1929-†2003). „Der Psalm ist ein Formular, und du sollst deinen Namen eintragen und deinen Schmerz, deine Freude und dein Glück und deine Ängste und alles, was du liebst.“ Der Gott Israels ist Adressat von Jubel und Jammer in den Psalmen. Viele zeugen von der Erhörung dieser Bitten. Bis heute gehören die alttestamentlichen Gebete und Lieder zum festen Bestandteil in den evangelischen wie katholischen Gottesdiensten.

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Langjährige Mitarbeiterin in Ostgroßefehn verabschiedet

Maria Bohlen wird vom Ortspastor Dr. Andreas Lüder (rechts) verabschiedet. Pastor Dr. Detlef Dieckmann hielt im Gottesdienst die Festpredigt.

Ostgroßefehn. Am vergangenen Sonntag hat sich die Kirchengemeinde Ostgroßefehn im Gottesdienst von ihrer langjährigen Mitarbeiterin Maria Bohlen verabschiedet. Pastor Dr. Lüder dankte ihr für mehr als vierzig Jahre treue und umsichtige Arbeit als Raumpflegerin im Gemeindehaus, das nur wenige Jahre vor Bohlens Dienstantritt erbaut worden war. Mit ihrem freundlichen Wesen hat sie stets dafür gesorgt, dass die Gemeindekreise, aber auch so manche Teetafel sich darin wohlfühlen konnten, betonte Pastor Dr. Dieckmann aus Engerhafe in seiner Festpredigt. Dessen Vater Herbert Dieckmann hatte im Jahre 1971 als damaliger Ostgroßefehntjer Pastor Maria Bohlen eingestellt. Sie tritt nun in den wohlverdienten Ruhestand und hat ihren Dienst in die Hände einer jüngeren Nachfolgerin gelegt.

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Pastorin Bohlen wieder im Dienst

Wiegboldsbur. Seit dem 15. Januar ist die Pastorin der Kirchengemeinden Wiegboldsbur und Forlitz-Blaukirchen wieder wie gewohnt im Dienst. Pastorin Bohlen hatte mit der Geburt ihrer zweiten Tochter im Dezember 2010 ihre halbe Stelle auf eine Viertel-Stelle reduziert, um unter anderem die Konfirmanden und den Gemeindebrief weiter betreuen zu können und Taufgottesdienste zu halten. Am vergangenen Sonntag feierten die Gemeinden mit ihr aus diesem Anlass einen gut besuchten Gottesdienst. Im Anschluss hat die Kirchengemeinde in Wiegboldsbur die Schwestergemeinde in Forlitz-Blaukirchen ebenso wie die Gemeinden Bedekaspel und Engerhafe zum Neujahrsempfang eingeladen. Damit wurde auch Pastor Dr. Dieckmann-von Bünau aus Engerhafe verabschiedet, der im vergangenen Jahr als Ansprechpartner zur Verfügung stand.
Die Gemeinden Forlitz-Blaukirchen und Wiegboldsbur zählen zu den kleinsten Gemeinden des Kirchenkreises. Deswegen wurde die Stelle von Sabine Bohlen vor einigen Jahren von 100% auf 50% reduziert. Eine Zeit lang war die Zukunft der Gemeinde in Forlitz-Blaukirchen ungewiss, weil sich keine Kandidaten für die Kirchenvortandswahl bereitfanden. Doch inzwischen ist es gelungen, genügend Menschen zu gewinnen, die dieses Amt übernehmen wollen.
Die Kirchenvorstandswahl findet im gesamten Kirchenkreis Aurich am 18. März statt. Viele Gemeinden suchen immer noch nach engagierten Menschen, die sich aufstellen lassen. Bis zum 30. Januar können sich Gemeindeglieder, die kandidieren möchten, bei den Kirchenvorständen oder den Pfarrämtern melden.

Pastorin Sabine Bohlen freut sich auf den Wiederbeginn ihrer pastoralen Arbeit und auf die Zusammenarbeit der Kollegen in Südbrookmerland

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Neujahrsempfang in Wiegboldsbur am 22.1. um 18 Uhr

Wiegboldsbur. Zum Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang lädt die Kirchengemeinde Wiegboldsbur am Sonntag um 18 Uhr in die Wibadi-Kirche ein. „Unsere besondere Einladung gilt den Gemeinden Forlitz-Blaukirchen, Bedekaspel und Engerhafe. Aber auch alle anderen sind herzlich willkommen“, sagt Pastorin Sabine Bohlen, die am 15. Januar aus der Elternzeit wieder auf ihre halbe Pfarrstelle zurückgekehrt ist. Den Gottesdienst gestaltet sie gemeinsam mit Pastor Dr. Detlef Dieckmann-von Bünau aus Engerhafe, der im vergangenen Jahr unter anderem Ansprechpartner für die Kirchenvorstände war und nun den Staffelstab an Pastorin Bohlen zurückgibt.
Pastor Dieckmann wird zum Abschied über den vorgeschlagenen Text im 2. Buch der Könige, Kapitel 5, Verse 1 bis 15 predigen. Darin wird von einem Missverständnis erzählt wird, das fast zu einem Streit gerät, sich dann aber doch auflöst. „Das ist eine der spannendsten Geschichten unter den Predigttexten“, kommentierte Pastor Dieckmann die Erzählung.
„Bei einem Imbiss gibt es Gelegenheit für viele gute Gespräche“, heißt es abschließend in der Mitteilung der Kirchengemeinde.

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Laway kommen am 27.1. nach Bagband

Plattdeutsche Folk-Formation mit meisterlichem Programm in historischer Warfthügel-Kirche
Laway kommen während Winterleed-Tournee 2011-2012 wieder nach Bagband (27.01.)

Zum Ausklang spielen und singen Laway wieder in Bagband. Am 27. Januar gibt die plattdeutsche Folk-Formation in der Martin-Luther-Kirche eines von drei Abschluss-Konzerten im Rahmen ihrer aktuellen Winterleed-Tournee. Aus dem gleichnamigen Album werden an diesem Abend Lieder wie „Winterbruud“, „Dree Schippen“ und „In dulci Jubilo“ in dem Warfthügel-Gotteshaus zu hören sein. Zudem stehen Tänze und Stücke auf dem Programm, welche die Band für verschiedene Theaterprojekte komponiert hat – unter anderem für die Aufführung „Dusend Dalers“ bei den Störtebeker-Spielen in Marienhafe sowie „Törf un Strom“ der Freilichtbühne Wiesmoor. Insgesamt 28 Auftritte zwischen November 2011 und Januar 2012 enthält der Konzert-Plan der fünf friesischen Bandmitglieder von Laway. Dieses Mal ist es sogar weit über Ostfriesland und den Oldenburger Raum hinausgegangen. Auf dem Programm finden sich auch Stationen in Düsseldorf sowie Rellingen, Altengamme und Kirchwerder bei Hamburg. Das Konzert am 27. Januar in der Bagbander Luther-Kirche beginnt um 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr). Der Eintritt ist frei. Stattdessen wird um eine „freiwillige Kulturspende“ gebeten.

„Wir freuen uns auf Bagband. Die historische Kirche besitzt eine wunderbare Atmosphäre. Allein schon die mittelalterliche Marienfigur mit Jesuskind im Strahlenkranz ist sehenswert“, sagt Gerd Brandt, Bandleader der Folk-Formation Laway. „Die ‚Kulturspende‘ ist der übliche Publikumsbeitrag bei unseren Konzerten. Jeder gebe so viel er kann, heißt es schon in der Bibel. Als Richtwert nennen wir immer zehn Euro. Dafür werden wir einiges bieten, Winterliches und Weihnachtliches in unserer hinreißenden und bereichernden Muttersprache – up Platt.“

Laway – Geschichte, Preise und Meisterliches
Laway zählt bundesweit zu den erfolgreichsten Bands, die Musik in der niederdeutschen Mundart machen. Und das ausgezeichnet – unter anderem mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 1979 gründete sich die Urformation in Jever. Zur aktuellen Besetzung gehören Gerd Brandt (Gesang, Gitarre, Saiteninstrumente), Petra Fuchs (Gesang, Flöten, Gitarre, Percussion), Jörg Fröse (Handharmonika, Concertina, Gitarre, Mandoline, Violine, Gesang), Tilo Helfensteller (Whistle, Violine, Saxophon, Keyboards, Gesang ) und Keno Brandt (Tasteninstrumente, Gesang, Percussion). Mit dem Winterleed-Programm gehen die fünf Friesen-Folker von Laway seit 2003 auf Musikreise zwischen Jade und Ems. Entstanden ist das Album 2001. An der Produktion hat unter anderem der ZDF-Tonmeister Friedrich Thein mitgewirkt, der für Künstler wie die Fantastischen Vier, Götz Alsmann und Cecilia Bartoli tätig ist.

Mehr zu Laway findet sich im Internet unter www.laway.de.

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44.127 Euro für Kleinbauern in Peru gesammelt

Seit dem 1. Advent 2011 läuft die neue Spendenaktion für die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ im Kirchenkreis Aurich. In den vergangenen sechs Wochen wurden in vielen Gottesdiensten der 33 Kirchengemeinden dafür Kollekten gesammelt. Dazu zählen auch die Christvespern am Heiligabend. Zusätzlich gingen Einzelspenden ein. Und zusammen kam die stolze Summe von 44.127 Euro.
Dies teilten jetzt Pastorin Susanne Schneider aus Sandhorst, Beauftragte des Kirchenkreises Aurich für „Brot für die Welt“, und Superintendent Tido Janssen mit. Beide meinen: „Dies ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit Menschen in anderen Regionen der Erde, die Hilfe benötigen.“
„Brot für die Welt“ fördert Projekte, die dazu dienen, nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen. Die aktuelle Kampagne hilft Kleinbauern in Peru. Ihnen wird das Wissen um den Anbau von Kartoffeln, Andenhirse und anderen traditionellen Nutzpflanzen weitergegeben. Auf den Feldern rund um Vilcashuaman im Andenland wächst nun eine bunte Vielfalt von Pflanzen, die die Ernährung der Bevölkerung sichert. Ebenfalls wird der Erfahrungsaustausch zwischen den Bauern gefördert.

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Kirchenvorstandswahl am 18. März (von Superintendent Tido Janssen)

Am 18. März werden im Kirchenkreis Aurich wie in der ganzen Hannoverschen Landeskirche neue Kirchenvorstände durch Wahl gebildet.
Dazu gibt Superintendent Tido Janssen die folgenden Informationen:
Im Kirchenkreis Aurich sind 61.272 Gemeindeglieder am 18. März 2012 wahlberechtigt.
175 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher werden in den 33 Gemeinden die Kirchenvorstände bilden. Wählbar ist man ab 18 Jahren. Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat.
Ab dem 8. Januar bis zum 22. Januar 2012 liegen in den Kirchengemeinden die Wählerlisten aus, in die alle Wahlberechtigten Einsicht nehmen können, ob sie darin auch verzeichnet  und damit wahlberechtigt sind.
Wahlvorschläge können ab sofort bis zum 30. Januar 2012 bei den Kirchengemeinden eingereicht werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens zehn wahlberechtigten Kirchenmitgliedern unterschrieben werden.
Die Amtszeit des neuen Kirchenvorstandes beginnt am 1. Juni 2012 und dauert sechs Jahre.
Wenn am 18. März in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers neue Kirchenvorstände gewählt werden, dann hat dies eine lange Tradition. Schon seit dem späten Mittelalter gibt es in den Städten Kirchengemeinden, in denen freie Bürger als „Älteste“, „Kirchenjuraten“ oder „Provisoren“ das Kirchenvermögen verwalteten und auch das Recht erwerben konnten, einen Pfarrer zu berufen. Seit der Reformation fiel ihnen dann die Aufgabe zu, den kirchlichen Grundbesitz zu verpachten und den Bauzustand der Kirche, Küsterei und der Schule zu überwachen. Außerdem wurde zusätzlich das Amt des „Diakons“ geschaffen, der das Vermögen verwaltete, das für die Armen gestiftet war.
Nach der bürgerlichen Revolution im Jahr 1848 wurden die Ämter der Vorsteher, Provisoren und Armenvorsteher durch einheitlich organisierte Kirchenvorstände ersetzt. Um noch mehr Beteiligungsrechte durchzusetzen, sollten sie von der Gemeinde gewählt werden. Frauen und Leute ohne Besitzstand hatten allerdings noch kein Wahlrecht.
Das änderte sich erst 1922 nach der endgültigen Trennung von Staat und Kirche. Es wurde eine „Kirchenverfassung“ verabschiedet. Vor allem das Wahlrecht wurde geändert: Für die KV-Wahlen galten nun die Grundsätze: allgemein – gleich – geheim – unmittelbar. Jedes Mitglied der Kirchengemeinde durfte wählen, Unterschiede aufgrund von Geschlecht, Besitz oder Stand wurden nicht mehr gemacht.
Der Kirchenvorstand ist heute das zentrale Gremium der Kirchengemeinde, denn er trägt die Verantwortung für die Gestalt des kirchlichen Lebens in der Gemeinde vor Ort. Der Theologieprofessor Karl-Fritz Daiber stellt dazu fest: „Kirche ist keine Sache von bezahlten Amtsträgerinnen oder Amtsträgern. Kirche geschieht im Prozess des Zusammenwirkens der verschiedenen Gemeindeglieder“.
Das Pfarramt und die Kirchenvorsteher legen im Kirchenvorstand (KV) gemeinsam  die Richtlinien für die Arbeit in der Kirchengemeinde fest.
Seinen Auftrag bekommt das Leitungsgremium direkt aus der Bibel:                               
Jeder Mensch soll das Evangelium von Jesus Christus hören.
Laut § 3 der Kirchengemeindeordnung ist der KV stellvertretend für die Gemeinde mit der „Erhaltung und Förderung der rechten Verkündigung des Wortes Gottes und der stiftungsgemäßen Darreichung der Sakramente“ befasst.
Konkret heißt das: Der KV entscheidet, wann der Gottesdienst beginnt und wie er gefeiert wird. Er bestimmt, ob es Traubensaft oder Wein zum Abendmahl gibt. Und ob schon Kinder am Abendmahl teilnehmen können. Ohne einen Beschluss des KV findet keine Jugendfreizeit statt – das Gremium verwaltet die Gemeindekasse. Taufe im Freibad? Da wollen die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gefragt werden. Der evangelische Kindergarten braucht eine neue Erzieherin? Der KV entscheidet mit, wer eingestellt wird. Er entsendet auch Mitglieder in überregionale Gremien der Kirche wie den Kirchenkreistag und den Kirchenkreisvorstand.
Die Arbeit im KV lebt von den vielen Begabungen seiner Mitglieder: Kontaktfreude, Gesprächsbereitschaft, Teamgeist und kritische Auseinandersetzung sind nur einige willkommene Voraussetzungen für das Ehrenamt.
Fundament und Richtschnur für die Tätigkeit im KV sind die Bibel und die Bekenntnisschriften als eine evangelische Interpretation des Alten und Neuen Testaments. Auf dieser Grundlage werden die Entscheidungen getroffen und verantwortet.

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6. Januar 2012: Zweite Weihnacht (von Pastor Peter Schröder-Ellies)

Epiphanias – auf deutsch „Fest der Erscheinung des Herrn“: so heißt der 6. Januar im Kirchenjahr. Vielen ist er eher als Drei-Königs-Tag bekannt. Denn die biblische Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland wird an diesem Tag im Gottesdienst gelesen. In manchen Gemeinden in und um Aurich wird der Tag als „Lüttje Wiehnacht“ begangen, als lesen Sie hier weiter

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